Manchmal denke ich, in mir ist Wut.
Aber nein, es ist keine Wut, es ist Trauer.
Aber nein, es ist keine Trauer, es ist Unruhe.
Aber nein, es ist keine Unruhe, es ist Leere.
Eine Griechin in Hilden und Düsseldorf...
so ähnlich wie ein Amerikaner in Paris...
"Bewegt" durch's Leben schreitend.
08 November 2007
28 Oktober 2007
Wieso, weshalb, warum...
Wer bin ich, und wenn ja wie viele?
Was bin ich, und wenn ja warum?
Wo bin ich, und wenn ja wieso?
Wo will ich hin, und wenn ja wann?
Weshalb schreibe ich, und wenn ja worüber?
Warum bin ich so kompliziert, und wenn ja darum!
Was bin ich, und wenn ja warum?
Wo bin ich, und wenn ja wieso?
Wo will ich hin, und wenn ja wann?
Weshalb schreibe ich, und wenn ja worüber?
Warum bin ich so kompliziert, und wenn ja darum!
25 Oktober 2007
Man denkt solange wie man nichts anderes machen kann
Ich habe oft gedacht, dieses Tagebuch zu löschen. Es wäre überhaupt nicht schwierig. Ein paar Klicks und weg wäre es. Weg, einfach weg. Nichts mehr wäre davon geblieben. Kein Text, kein Bild mehr, kein Gedicht, keine wirre Wortansammlung, nichts. Nicht mal die Adresse wäre mir geblieben. Sie wäre auch weg, futsch zusammen mit all diesen Kommentaren, Links und Blogfreunden, die im Laufe der Zeit entstanden sind.
Ja, ich habe oft daran gedacht, was wäre denn dabei? Nichts schlimmes. Nichts wichtiges wäre verloren gegangen, nichts, was jemandem interessiert hätte, wäre unwiederbringlich ins elektronische Nirwana geschickt. Ja und?
Nicht "ja und", nichts. Nichts wäre passiert. Genauso wie nichts geschieht, wenn es tatsächlich weiter geht. Wieso, warum und für wen? Keine Ahnung. Welchen Sinn hat es wenn es endet? Auch keinen.
Also? Weitermachen nur weil man nicht aufhören will, oder vielleicht weil man nicht aufhören kann? Na dann, ich hoffe, es findet sich irgendwann einen Sinn.
Ja, ich habe oft daran gedacht, was wäre denn dabei? Nichts schlimmes. Nichts wichtiges wäre verloren gegangen, nichts, was jemandem interessiert hätte, wäre unwiederbringlich ins elektronische Nirwana geschickt. Ja und?
Nicht "ja und", nichts. Nichts wäre passiert. Genauso wie nichts geschieht, wenn es tatsächlich weiter geht. Wieso, warum und für wen? Keine Ahnung. Welchen Sinn hat es wenn es endet? Auch keinen.
Also? Weitermachen nur weil man nicht aufhören will, oder vielleicht weil man nicht aufhören kann? Na dann, ich hoffe, es findet sich irgendwann einen Sinn.
11 Oktober 2007
Ich bin verwirrt...
Gewisse Dinge, die Du bei mir nicht zulässt, lässt Du bei anderen zu. Bin ich Dir unwichtig? Sind sie Dir wichtiger? Ist es vielleicht so, dass gerade weil Du im beruflichen Leben keine Ausweichmöglichkeit siehst, versuchst Grenzen Deinen privaten Beziehungen zu setzen?
Das würde mir passen. Das würde mich zur Deiner wichtigen Person machen. Ist es aber auch wahr?
Ich verstehe nicht alles, was Dich betrifft. Es fällt mir schwer, aber ich stelle keine Fragen, ich versuche nichts zu hinterfragen und denke, Du wirst es mir sagen, wenn es für Dich ok ist. Ich glaube das was Du mir sagst. Wir haben uns versprochen, dass wir ehrlich zu einander sind. Tun wir das immer noch? Waren wir es die ganze Zeit über?
Ich bin verwirrt...
Das würde mir passen. Das würde mich zur Deiner wichtigen Person machen. Ist es aber auch wahr?
Ich verstehe nicht alles, was Dich betrifft. Es fällt mir schwer, aber ich stelle keine Fragen, ich versuche nichts zu hinterfragen und denke, Du wirst es mir sagen, wenn es für Dich ok ist. Ich glaube das was Du mir sagst. Wir haben uns versprochen, dass wir ehrlich zu einander sind. Tun wir das immer noch? Waren wir es die ganze Zeit über?
Ich bin verwirrt...
07 Oktober 2007
Wer weiß
Wie wäre es, wenn ich mal wieder Energie in mir spüren könnte?
Wie wäre es, wenn mich Entscheidungen nicht überfordern würden?
Wie wäre es, wenn ich das Leben etwas locker nehmen würde?
Wie wäre es, wenn das Gefühl einsam zu sein, weg gehen könnte?
Wäre es mein Leben? Wäre es immer noch "ich"?
Aber wer weiß, wer weiß, vielleicht ist sowas wirklich irgendwann möglich.
Wie wäre es, wenn mich Entscheidungen nicht überfordern würden?
Wie wäre es, wenn ich das Leben etwas locker nehmen würde?
Wie wäre es, wenn das Gefühl einsam zu sein, weg gehen könnte?
Wäre es mein Leben? Wäre es immer noch "ich"?
Aber wer weiß, wer weiß, vielleicht ist sowas wirklich irgendwann möglich.
30 September 2007
27 September 2007
Normal?
Ich weiß nicht, was ich alles schreiben soll. Es passiert so vieles in so wenig Zeit und in vielen wichtigen Lebensbereichen gleichzeitig... Manchmal bin ich sprachlos, manchmal würde ich am liebsten laut schreien. Schreien über das, was gut läuft, schweigen über das, was schief geht, ganz egal wieso, ganz egal warum. Was ist normal? Gehört dies alles dazu? Ich glaube, ich weiß es nicht mehr...
28 August 2007
Schuldzuweisung
Vor ein Paar Tagen habe ich den Film "Der Teufel trägt Prada" gesehen. Vor ein Paar Tagen wurde mir ein Krimi geschenkt. Das Buch trägt den Titel "Auf Teufel kommt heraus". Vor ein Paar Tagen war ich in der Kirche. Der Priester meinte, das Feuer ist ein Resultat unseres Fehlverhaltens. Denn würden wir uns nicht scheiden lassen, würden wir ethisch leben, würden wir mehr fasten, mehr Zeit mit Gebeten verbringen, häufiger Absolution für unsere Sünden dem Priester bitten, würde der Teufel nicht so viel Macht über unserer Welt haben.
Wie bitte? Der Teufel und viel mehr wir, die uns scheiden lassen, sind daran Schuld, wenn in Griechenland Feuer zur Gewinnung vom Bauland gelegt wird.
Wie bitte? Der Teufel und viel mehr wir, die uns scheiden lassen, sind daran Schuld, wenn in Griechenland Feuer zur Gewinnung vom Bauland gelegt wird.
19 August 2007
Lola rennt, man rennt, Vista rennt...

aber es ist immer sie, die zum Schluss gewinnt.
Egal wie man es anstellt
und wie man bemüht ist, es, so gut wie es geht, zu tun,
egal wie gut man sein Leben organisiert und strukturiert,
egal wie oft einem dabei geholfen wird,
man rennt der Zeit einfach nur hinterher.
Ein irrationales Rennen.
Denn egal wie gut man dabei ist, da ist bestenfalls nur noch der zweite Platz zu gewinnen.
08 August 2007
Schöne neue Zeit
Die schöne neue Zeit ist zwar aufregend dafür aber ziemlich hart. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Nichts und vor allem niemand ist perfekt. Noch wird es von einem aber auch nicht verlangt. Noch hat man Geduld. Je mehr man weiß, um so mehr Fragen hat man aber. Mal sehen, mal sehen... wer da mithalten kann, wer auf der Strecke bleibt, und wer gestärkt hervorgeht.
Hoffentlich die Richtigen, hoffentlich, die die es verdient haben, hoffentlich, die die mir am Herzen liegen.
Hoffentlich die Richtigen, hoffentlich, die die es verdient haben, hoffentlich, die die mir am Herzen liegen.
03 August 2007
Gute Frage nächste Frage...
Kaum ist die geschenkte Zeit vorbei, muss man wieder lernen, wie man mit dem anderen Extremen umgeht. Wie man früher als sonst aufsteht, wie man später als sonst wieder zurück kommt, wie man länger als sonst was berufliches macht, wie man mehr Kollegen als sonst um sich herum hat, wie man weniger privaten Raum als sonst hat, wie man häufiger als sonst nach Erlaubnis und Hilfe fragt... Wie flexibel bin ich? Bin ich lernfähig genug? Wird es gut gehen?
Gute Frage nächste Frage... da ich aber keine bessere habe, stelle ich keine weitere mehr.
...
Gute Nacht
Gute Frage nächste Frage... da ich aber keine bessere habe, stelle ich keine weitere mehr.
...
Gute Nacht
26 Juli 2007
Geschenkte Zeit
Vor ein Paar Wochen ist mir auf einmal ganz viel Zeit geschenkt worden. Nicht schlecht eigentlich, wenn man überlegt, was in den letzten drei Monaten alles passiert ist, wie oft die aktuelle Situation auf dem Kopf gestellt wurde und dass alles ziemlich Seelen aufreibend war. Nichts desto trotz ist man/frau oft ratlos, was man alles mit der geschenkten Zeit anfangen kann. Plant man zu viel, ist man wieder in Freizeitstress, aber wie viel Faulenzen ist entspannend, und ab wann wird es zu viel und deprimierend?
Klar ist sowas vom Mensch zu Mensch unterschiedlich, und ich weiß, dass ich von Natur aus ganz viel Schlaf benötige, aber wenn man schon vormittags fernschaut, dann ist das definitiv ein Anzeichen dafür, dass man ins für die Stimmung gefährliche Fahrwasser hinein manövriert und das Haus unbedingt für ein paar Stunden verlassen muss.
Klar ist sowas vom Mensch zu Mensch unterschiedlich, und ich weiß, dass ich von Natur aus ganz viel Schlaf benötige, aber wenn man schon vormittags fernschaut, dann ist das definitiv ein Anzeichen dafür, dass man ins für die Stimmung gefährliche Fahrwasser hinein manövriert und das Haus unbedingt für ein paar Stunden verlassen muss.
19 Juli 2007
15 Juli 2007
So was schönes...

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von François Lelord habe ich heute in einem Stück gelesen und gefiel mir sehr.
Mag sein, dass mich gerade das Thema sehr beschäftigt, mag sein, dass ich keine Weltneuheit drin entdeckt habe, mag sein, dass die Schreibart eher kindisch wirkt, aber sie gefiel mir. Hector forscht nach dem Glück, und geht so unvoreingenommen damit um, wie ein kleines Kind.
Auch wenn gerade einiges in meinem Leben ziemlich unzufrieden stellend läuft, auch wenn ich mir Sorgen um Leute mache, die mir nah stehen und gerade in Schwierigkeiten stecken, muss ich zugeben, ja, ich bin ein glücklicher Mensch. Mein Leben könnte deutlich anders laufen und das wäre in der Tat für mich und meine Familie ein großes Unglück.
14 Juli 2007
8 Dinge über mich
Mir würde ein Stöckchen zugeworfen, Ardent meinte in ihrem Beitrag, ich sollte 8 Dingen über mich erzählen. Ardents Liste war recht lustig und interessant, nun bin ich dran, mal sehen...
1. Ich habe zwei Beinen und zwei Händen
2. Ich wache morgens auf, und gehe abends ins Bett
3. Ca 2/3 meines Körpers besteht aus Wasser
4. Für die Entstehung meines Embryos waren eine Frau und ein Mann notwendig.
5. Ich bin geboren, daher werde ich mal sterben
6. Ich habe bisher auch nur solchen Leuten, also normal Sterblichen, kennengelernt
7. Wenn ich ausatme, kommt heiße Luft wieder raus. Das selbe geschieht manchmal auch dann, wenn ich schreibe.
8. Ich kann mir bei ähnlichen Listen nichts Lustiges ausdenken, Sorry.
1. Ich habe zwei Beinen und zwei Händen
2. Ich wache morgens auf, und gehe abends ins Bett
3. Ca 2/3 meines Körpers besteht aus Wasser
4. Für die Entstehung meines Embryos waren eine Frau und ein Mann notwendig.
5. Ich bin geboren, daher werde ich mal sterben
6. Ich habe bisher auch nur solchen Leuten, also normal Sterblichen, kennengelernt
7. Wenn ich ausatme, kommt heiße Luft wieder raus. Das selbe geschieht manchmal auch dann, wenn ich schreibe.
8. Ich kann mir bei ähnlichen Listen nichts Lustiges ausdenken, Sorry.
14 Juni 2007
Wer weniger ißt, lebt länger...
Gerade läuft bei Eins Festival eine interessante Doku zum Thema Dem Jungbrunnen auf der Spur. Da fragen sich Wissenschaftler, wie wir alt werden und dabei jung bleiben können und es wird alles mögliche erwähnt.
Einige der Überlegungen sind zum Beispiel,
dass Phychostress sowie Leistungssport das Leben verkürzen
dass ein aus der Haut von roten Trauben gewonnener Stoff hilft,
dass leichter Sport und kalorienarmes Essen den Alterungsprozess verlangsamt.
Nun... wenn es so ist, dann weg mit dem Nutella-Glass und häufiger aber weniger Sport treiben;-)
Einige der Überlegungen sind zum Beispiel,
Nun... wenn es so ist, dann weg mit dem Nutella-Glass und häufiger aber weniger Sport treiben;-)
09 Juni 2007
Samstag Sporttag
Montag spreche ich griechisch zu Dir,
Dienstag ist Dein Musik-Schule-Tag,
Mittwochs machst Du Dich für den Kindersport fertig,
Donnerstags freust Du Dich auf dem Spielzeugtag
und Freitag auf das Ende der Kindergartenwoche.
Samstag ist Sporttag der Mama.
Sonntag gehen wir in die Kirche.
Wie schön, dass alles geregelt ist.
Wie schön, dass man sich darauf verlassen kann.
Wie schön, dass es Samstag ist, auch wenn heute mein Sport ausfallen müsste.
Dienstag ist Dein Musik-Schule-Tag,
Mittwochs machst Du Dich für den Kindersport fertig,
Donnerstags freust Du Dich auf dem Spielzeugtag
und Freitag auf das Ende der Kindergartenwoche.
Samstag ist Sporttag der Mama.
Sonntag gehen wir in die Kirche.
Wie schön, dass alles geregelt ist.
Wie schön, dass man sich darauf verlassen kann.
Wie schön, dass es Samstag ist, auch wenn heute mein Sport ausfallen müsste.
04 Juni 2007
Könnte das sein?
Allan Snyder sagt gerade im Dokumentarfilm Expedition ins Gehirn bei Arte, "dass man Teile unseres Gehirn abschalten muss, damit unsere schöpferischen Kräfte sich entfalten können."
Wenn es so ist, kann bitte jemand den Schalter betätigen?
Und heißt es also, dass man sich freuen soll, wenn es einem nichts mehr einfällt?
Was aber auch gesagt wurde ist dies. Wächst bei einem die soziale Fähigkeit, so entschärft sich die Kraft der Kreativität. Na wie schade, dass man nicht alles haben kann. Aber so hat die Sache auch was beruhigendes...
Mein Writer's block hat gerade einen neuen Namen bekommen:
Mein soziales Netz vergrößert sich gerade ;-)
Wenn es so ist, kann bitte jemand den Schalter betätigen?
Und heißt es also, dass man sich freuen soll, wenn es einem nichts mehr einfällt?
Was aber auch gesagt wurde ist dies. Wächst bei einem die soziale Fähigkeit, so entschärft sich die Kraft der Kreativität. Na wie schade, dass man nicht alles haben kann. Aber so hat die Sache auch was beruhigendes...
Mein Writer's block hat gerade einen neuen Namen bekommen:
Mein soziales Netz vergrößert sich gerade ;-)
20 Mai 2007
Ein Puzzle
Aus gegebenem Anlass fasse ich das Puzzle meiner Kenntnissen zusammen und hoffe auf's Beste.
BTW schön dass wir uns nun kennen lernen, die Zeit der Anonymität ist hiermit vorbei...:-)
BTW schön dass wir uns nun kennen lernen, die Zeit der Anonymität ist hiermit vorbei...:-)
15 Mai 2007
Meredith vs Merediss
Könnte jemand versuchen, der Synchronsprecherin für die Rolle der Dr. Isobel "Izzie" Stevens aus der Serie Grey’s Anatomy die richtige Aussprache des Namens ihrer Kollegin Dr. Meredith Grey beizubringen? Bitte... bitte, biiiiiiitte! Ich kriege Gänsehaut bei diesem "Merediss".
Also wirklich...
Also wirklich...
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